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Studie

Hunde verringern Neurodermitis-Risiko

Eine Studie dänischer Wissenschaftler legt nahe, dass ein Hund im Haushalt während der Schwangerschaft das Risiko senkt, dass das Kind später an Neurodermitis erkrankt.

Neurodermitis ist zwar eine erbliche Erkrankung, laut dem Bundesverband Neurodermitis aber auch von Umweltfaktoren abhängig. Diese Tatsache hat ein Forscherteam rund um Prof. Dr. Hans Bisgaard von der Universität Kopenhagen zum Anlass genommen, den Einfluss des Zusammenlebens mit Hunden auf das Auftreten der belastenden Hautkrankheit zu untersuchen.

Die Wissenschaftler analysierten dafür Daten aus einer Langzeitstudie zum Thema Asthma bei Kindern. Asthma tritt oft in Zusammenhang mit Neurodermitis auf und gehört ebenfalls zur Gruppe der atopischen Krankheiten. Gesundheitliche Informationen von 411 Kindern von Müttern mit Asthma sowie von 700 weiteren Kindern wurden daraufhin untersucht, ob ein Hund im Haushalt lebt und welche Korrelationen zu Neurodermitis bei Kindern unter drei Jahren auftreten.

„Die Ergebnisse legen nahe, dass das Zusammenleben mit einem Hund während der Schwangerschaft das Risiko deutlich senkt, dass das Kind an Neurodermitis erkrankt“, teilen die Forscher in ihrer im Fachjournal „Allergy“ (Ausgabe 12-2016) erschienenen Studie mit. Je mehr Hunde im Haushalt lebten, desto stärker sank das Krankheitsrisiko sogar.

Kontakt: University of Copenhagen l Prof. Dr. Hans Bisgaard l bisgaard@copsac.com