Aquarien stellen für Kinder kaum Gesundheitsrisiken dar, da von ihnen keine Alergien oder anderen Krankheiten ausgehen. Allerdings sollten ein paar Sicherheitsaspekete beachtet werden. Kinder sollten ausführlich in die Aquarientechnik eingewiesen werden. Bei Arbeiten am Aquarium (z.B. beim Wasserwechsel) sollten natürlich alle elektrischen Geräte vom Stromnetz genommen werden. Die Gesundheit der Fische ist dafür umso ernster zu nehmen.

Beobachten Sie die in Ihrer Obhut befindlichen Zierfische täglich. An ihrem Aussehen und Verhalten können Sie erkennen, ob sie sich wohl fühlen. Angelegte Flossen, Appetitlosigkeit oder „Hängen“ an der Oberfläche sind Warnzeichen, die man beachten sollte.  

Bei Krankheitszeichen wie erhöhter Atemfrequenz, Schleimhauttrübungen und Flossenschäden empfiehlt es sich, zunächst die Umweltbedingungen im Aquarium zu überprüfen, denn jede Verschlechterung schwächt die Widerstandsfähigkeit der Zierfische. Diese kann durch Zugabe von speziellen Vitaminen erhöht werden. Bei Verdacht auf Krankheit sollte man Fachliteratur oder einen Fachmann konsultieren. Das kann ein Zoofachhändler, Tierarzt, Züchter oder der örtliche Aquarienverein sein.  

Ursachen für Krankheiten können sein:

  • schlechte Wasserqualität, meistens bedingt durch mangelnde Wasserpflege (ggf. Wasserproben mit zum Zoofachhändler bzw. zum Tierarzt nehmen)
  • falsche Wassertemperatur Sauerstoffmangel
  • Fehlbesetzung ist gleich Stress (zu viele oder unpassende Fische zusammen)
  • Infektionen, vor allem nach Neubesatz

WICHTIG: Optimale Wasserpflege und abwechslungsreiche Fütterung  vermeiden Krankheiten. Wenn sie dennoch ausbrechen, Experimente vermeiden und schnellstens Rat und Heilmittel von qualifizierter Stelle einsetzen und gleichzeitig die Pflegebedingungen kontrollieren und ggf. verbessern.